Seit über 40 Jahren freuen sich Samichlaus und Schmutzli Familien, Kindergärten, Schulen, Vereine, Altersheim, Pflegeheim und Firmenanlässe zu besuchen. Das Ziel unseres gemeinnützigen Vereins ist es, die schöne Tradition des Samichlaus zu pflegen. Lasst euch durch unsere würdigen Besuche in eine vorweihnachtliche Stimmung versetzen und erlebt Samichlaus und Schmutzli von der schönsten Seite. Für uns ist es immer wieder faszinierend, die Aufgeregtheit, die Spontaneität und die strahlenden Augen der Kinder zu erleben und die Erwachsenen zu verzaubern. Wir besuchen euch vorwiegend in den traditionellen und wunderschönen Gewändern als Bischof oder im Wald als Waldchlaus zusammen mit einem oder zwei Schmutzli.
Nach unseren Besuchen lassen wir den Abend im Waldhüsli gemeinsam ausklingen, wo wir Erlebtes austauschen und Freundschaften pflegen. Habt ihr euch bei einem unserer Besuche schon vom Samichlaus-Virus anstecken lassen? Interessierte führen wir in unserem politisch und konfessionell neutralen Verein sorgfältig ein, sei es als Küchenfee, Fahrer, Schmutzli oder Samichlaus.
Mit dem Einzug in die Stadt Dübendorf eröffnen wir die Aktion und begrüssen Kinder und Erwachsene. Es ist immer wieder schön von den vielen Samichlausfreunden empfangen zu werden, wenn wir mit Einscheller, Zwergli, Wagen und Eseli vom Bahnhof Dübendorf Richtung Chlausmärt ziehen.
Waldhüsli
Für die St. Nikolaus Gesellschaft Dübendorf sind im Moment 65 Personen aktiv.
Für verschiedene Aufgaben unserer St. Nikolaus Gesellschaft:
Samichläuse, Schmutzlis Chauffeure, Küchenfeen – sowie Personen, die im Hintergrund arbeiten, für Telefondienst, Küchendienst und den Chlaus-Einzug. Falls Sie interessiert sind, bei uns mitzuwirken, wenden Sie sich bitte an unseren Vorstand.
Zur finanziellen und ideellen Unterstützung der St. Nikolaus-Gesellschaft. Wir sind auf neue Mitglieder angewiesen und heißen Interessenten in unserem Kreis jederzeit herzlich willkommen. Bitte wenden Sie sich an den Vorstand.
Präsidentin
Cornelia Schwarz-Nigg
Vize-Präsident
Roger Leisinger
Aktuarin
Nadja Bross
Kassier
Thomas Buchenhorner
Materialverwaltung (Hudli)
Markus Röhr
Verantwortlich für Verpflegung
Stefan und Jsabelle Scherberger
Software Verantwortlicher
Andreas Pascutto
1982 wurde die St. Nikolaus Gesellschaft Dübendorf gegründet. Weitere Details folgen bald.
Inbetriebnahme der neuen Website inklusive Buchung- und Planungstool. Damit Familien den Samichlaus noch einfacher buchen können.
Samichlaus und Schmutzli erinnern mit ihrem Besuch an den heiligen Sankt Nikolaus. Er lebte im 3. Jahrhundert nach Christus in der heutigen Südtürkei. Nikolaus erbte von seinen Eltern ein grosses Vermögen, das er sukzessive an Arme und Kinder verschenkte. Später wurde Nikolaus Bischof von Myra.
Nikolaus wurde nach einer Legende im 3. Jahrhundert nach Christus in Patara, einer kleinen Stadt in der heutigen Südtürkei, geboren. Er war der einzige Sohn reicher Eltern, die sehr jung starben. Auf seinen Reisen stellte Nikolaus fest, dass viele seiner Landsleute arm waren und hungerten. So begann er, sein Geld an diese Menschen zu verteilen.
Als er auf einer seiner Reisen nach Myra kam, waren die Stadttore bereits geschlossen. Denn es war schon spät am Abend. Nikolaus schlief vor den Toren der Stadt. Der Bischof der Stadt war kurz zuvor gestorben. Da die Stadtväter keinen würdigen Nachfolger fanden, beschlossen sie: «Wer am nächsten Morgen als erster die Kirche betritt, wird Bischof».
Da Nikolaus ein gläubiger Mensch war, führte ihn sein Weg am nächsten Morgen in die Kirche zum Gebet. So wurde Nikolaus Bischof von Myra. Als hoher Geistlicher soll er noch grosszügiger gewesen sein als zuvor: Die Menschen des Landes kannten und verehrten ihn. Nach seinem Tod besuchten unzählige der beschenkten Kinder sein Grab und weinten um ihn.
Die Kirchen bemächtigten sich in der Folge seines Erbes. Sie vereinnahmten den guten Mann und sprachen ihn sogar heilig. In der Folge wurden ihm auch verschiedene Wunder zugesprochen. So soll er unter anderem drei getötete Seemänner wieder zum Leben erweckt haben. Aus diesem Grund ist Nikolaus bis heute Schutzpatron der Seefahrer.
Die Sage der drei Jungfrauen gilt hingegen als gesichert: Sie sollten von ihrem Vater an alte und ungeliebte Männer verkauft werden. Nikolaus hörte beim Vorbeigehen das Weinen der Mädchen aus einem Zimmer. Damit sie nicht verkauft wurden, warf er drei goldene Kugeln durch das Fenster. Mit dieser Mitgift konnten die Mädchen heiraten, wen sie wollten.
Nikolaus wurde bei der Tat beobachtet. Aus diesem Grund hat man die Geschichte fest ihm zugeschrieben. Sie wird in verschiedenen Religionen und an unterschiedlichen Orten beschrieben. Nikolaus starb am 6. Dezember. Zum Gedenken besuchen Samichlaus und Schmutzli bis heute Kinder und bringen ihnen leckere Sachen mit. Auch in der Stadt Zürich.
Als Bischof trug der hl. Nikolaus eine Mitra. Besonders in katholischen Regionen sieht der Samichlaus heute noch aus wie ein Bischof. Auch der Samichlaus der St. Nikolausgesellschaft Dübendorf verkörpert in seinem Gewand mit Mitra und Hirtenstab einen Bischof. Schmutzli erinnert in seiner braunen Kutte an den Helfer, der den hl. Nikolaus auf seinen Reisen begleitete.
In einigen Gegenden der Schweiz trägt Schmutzli eine schwarze Kutte und viele färben sich das Gesicht zudem schwarz. Die Mitglieder der St. Nikolausgesellschaft Dübendorf verzichten darauf, denn sie wollen Freude und keine Angst verbreiten.
Mehr über den hl. St. Nikolaus gibt’s auf Wikipedia